Geplant und spontan sind doch Gegensätze. Was soll das bedeuten?

Für mich bedeutet geplant spontan reisen, dass ich einen gut recherchierten Überblick über mein Reiseziel und einen groben Plan habe (hilft gegen #fomo und #travelanxiety). Die Betonung liegt auf „grob“, denn ich entscheide spontan, worauf ich gerade Lust habe. So fühle ich mich nicht von meinen eigenen Plänen eingeengt und bleibe offen für Unbekanntes. 

Geplant Spontan bedeutet für mich: gut vorbereitet, entspannt und frei zu reisen.

Ist mein Reisestil auch dein Reisestil?

Es gibt hundert verschiedene Arten, einen neuen Ort zu entdecken. Damit du hier auch wirklich die für dich richtigen Reiseinformationen findest, möchte ich dir kurz beschreiben, worauf ich beim Reisen achte.

  1. Ich bin Backpackerin.
    Das bedeutet, ich reise individuell, möglichst kostengünstig, möglichst lange, mit meinem Rucksack durch die Welt.
  2. Stichpunkt kostengünstig: ich schlafe in Hostels – je günstiger, desto besser (bei vernünftiger Qualität). Ich koche meistens selber im Hostel und nehme mir Snacks mit. Ich nutze vornehmlich günstige öffentliche Verkehrsmittel. Und versuche teure Touren zu vermeiden.
  3. Ich reise allein.
    Im Endeffekt ist man immer mit neuen Leuten zusammen unterwegs, aber ich plane keine festen Reisepartner ein. Das hat viele Vorteile, bringt aber auch Herausforderungen mit sich, die das Reisen beeinflussen.
  4. Ich bin eine Frau.
    Eigentlich nicht wichtig zu erwähnen, aber in vielen Situationen macht es einen Unterschied und beeinflusst ebenfalls das Reisen, vor allem im Bezug auf die eigenen Sicherheit.

Natürlich gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel. Wir sind ja spontan 😉

Hi, ich bin Caro! Freut mich, dich kennenzulernen.

Dieses Jahr habe ich meinen Job gekündigt, um auf unbestimmte Zeit reisen zu gehen. Ich habe nach dem Studium mehrere Jahre im Marketing gearbeitet und dabei immer für mögliche zukünftige Reisen gespart. Es gab nie einen konkreten Plan, zu einem bestimmten Zeitpunkt die Zelte abzubrechen. Aber inzwischen fällt mir nicht nur wegen Covid die Decke auf den Kopf und es drängt mich wieder raus in die Welt. Und da möchte ich euch in diesem Blog hin mitnehmen.

Wieder raus in die Welt? Dies ist nicht meine erste Reise. Nur die erste ohne Enddatum. Nach dem Abitur bin ich 2013 bis 2014 acht Monate um die Welt gereist. Ich war in Thailand, Singapur, Australien (Ost- und Westküste), Neuseeland und Argentinien. Nach meinem Bachelor bin ich 2017 zwei Monate durch Zentralamerika gereist. Genauer gesagt: Panama, Costa Rica und Nicaragua. 

Ihr könnt euch also sicher sein, dass ich weiß, wovon ich erzähle. Denn was ich auf beiden Reisen gelernt habe: reisen bedeutet unendliche Freiheit. Und ist oft verdammt anstrengend. Je besser ich vorbereitet bin und je mehr ich weiß, was mich erwartet, desto entspannter kann ich reisen und offen für Neues bleiben. Wenn es dir genau so geht, freut es mich, dass du den Weg hierher gefunden hast. Ich tue mein Bestes, um dir bei deiner nächsten Reise zu helfen 🙂